Eine Kriegerin mit Sense? Nekromanten, die OP sind? Ein Elementarmagier als effektiver Burst-Heiler? Das kann doch nicht nach Guild Wars klingen oder? Doch, kann es!

An unserem letzten Gildenabend hat es uns wieder in die Welt Tyria verschlagen, wie wir sie vor 250 Jahren kennenlernen durften. Mit Karina als sensenschwingende Kriegerin, Romilly als manipulative Mesmerin, Björn als energiesüchtiger, heilender Elementarmagier, Flo als feuer- und meteorwerfender Elementarmagier und Alex als finsterer, dolchwirbelnder Neg … Waldläufer, sowie einigen Helden der Marke „Nekromanten sind in GW1 OP“ haben wir uns aufgemacht um die Flammensucher-Prophezeihung endlich zu erfüllen und den schlagfertigen Mursaat das Handwerk zu legen.

Unser Ausflug in 250 Jahre Geschichte Tyrias begang dort, wo sie am letzten GW1-Abend endete – die Feste Donnerkopf, eine Zitadelle der Deldrimor-Zwerge, welche wie wir feststellen mussten, leider in den Besitz der xenophoben Steingipfel-Zwerge unter der Führung von Dagnar Steinhaupt gefallen war. Mit den freundlichen Taten von Zwergenkönig Jalis Eisenhammer, sowie dem Tod von Prinz Rurik durch den Lindwurm-reitenden Steingipfel-Häuptling im Hinterkopf, fackelten wir natürlich nicht lange und boten dem Herrscher der Deldrimor-Zwerge unsere Unterstützung an. Gemeinsam mit einigen Zwergen-Soldaten erstürmte unsere Heldengruppe das Innere der Feste und trotz diverser Ausrutscher, die wir der Monsterfertigkeit Riesenstampfer zu verdanken hatten, schafften wir es ohne größere Verluste über die Stadt in das Herzstück der Zitadelle hinein, wo wir Dagnar auffanden und kurzen Prozess mit ihm machten. Den Tod von Prinz Rurik für den Moment gerächt, erschien jedoch der schwebende Untotenliebling Visir Khilbron und informierte uns darüber, dass nun neben den Steingipfelzwergen, auch die Mursaat, zusammen mit ihren menschlichen Schoßhunden in Form des Weißen Mantels, auf dem Weg zur Feste Donnerkopf seien um uns zu töten und die Erfüllung der Flammensucher-Prophezeihung zu verhindern. Im Zentrum der Feste Stellung beziehend, warteten wir auf die Schergen und verköstigten uns die Zeit damit, dass wir über den Wert von GW1-Waffen diskutierten. Nach einer Weile, die uns wie eine kleine Ewigkeit vorkam, kam uns die letzte Welle an Weiße Mantel-Soldaten, angeführt vom dicklichen Beichtvater Dorian, entgegen, welche durch unsere geballte Macht jedoch keine wirkliche Chance sah. Die Feste Donnerkopf war, trotz gescheiteter Bonus-Mission, wieder sicher und die Flammensucher-Prophezeihung wieder ein Stückchen mehr ihrer Erfüllung entgegen gebracht.

This is just as it was written in the Flameseeker Prophecies. An opening will be given to the disciples of the Unseen. The peaks and valleys of the Shiverpeaks will be painted in blood. At this time, the Ascendants will rise, and the way to the Door will be clear.

Unsere nächste Aufgabe bestand nun daraus, dass wir uns auf Geheiß des Visirs in Richtung der Feuerring-Inselkette begeben. Mit Hilfe von Brechnar Eisenhammer, Bruder von König Jalis, einigen Deldrimor-Soldaten und den stabilen Schiffen aus der Zwergen-Werft konnten wir auf der feurigen Insel, welche das Tor von Komalie behüteten, ein Lager errichten und unsere vollen Beutel beim Kaufmann entleeren. Nachdem wir nochmal frische Kraft tanken konnten und uns auch einen Hauch der verbrannten Luft genehmigen konnten, setzten wir unsere Reise fort und verfolgten eine Splittergruppe des Weißen Mantels zurück in ihr Operationslager. Mit dem Fall der Soldaten des Inneren Mantel-Zirkels und der Hilfe von Kapitän Grumpy, welcher in GW2 leider nicht mehr allzu lebendig erscheint, können wir dann auch ins Zentrum der Inselkette rübersetzen. Dort angekommen, starteten wir auch sogleich unsere nächste Mission und stürmten eine Festungsanlage der Mursaat, welche uns vom Tor von Komalie fernhalten sollte. Aufgrund von schweren Befestigungen in Form von Äthersiegeln und anfänglicher Ratlosigkeit über die Voraussetzungen für die Bonusaufgabe der Mission, schlichen wir uns über einen vulkanischen Seitenbereich an der Festung vorbei. Mit der Vernichtung des dortigen  Ettin Lagers, einiger Feuerkobolte, die meinten uns mit fiesen Meteoren den Abend zu vermiesen und der Überquerung großer Lavaseen, die unsere Heiler ins Schwitzen brachten, standen wir am hinteren Eingang der Mursaat-Befestigung, welche glücklicherweise nicht so stark bewacht wurde,  wie die vordere Gegenseite. Mit unserem Eifer und unserem blinden Hass gegenüber den Mursaat haben wir die Tore eingerissen und jedes Jade-Konstrukt und jeden schwebenden Übeltäter niedergestreckt und sogar das Eidolon nochmal töten können, welches durch die Äthersiegel der Festung versiegelt wurde. Mit der Essenz des Eidolons in unseren Händen und der Rückkehr zur Seherin, welche uns ein weiteres Mal die Rüstung imprägnierte, konnten wir unsere Bonus-Aufgabe abschließen und uns winkte eine Belohnung in Form von Erfahrung und Genugtuung entgegen. Der Tod des letzten Mursaat-Endgegners im Zentrum der Befestigung, welche nun als Mursaat-frei bezeichnet werden darf, beendete unsere Mission.

Im Außenposten von Abaddons Maul angekommen werden unsere altertümlichen Helden nun darauf warten, dass sie wieder in Aktion treten dürfen. Das Tor von Komalie, die Erfüllung der Flammensucher-Prophezeihung und der darausfolgende Abschluss der Prophecies-Kampagne erwarten uns. Wir können uns sicher sein, dass die eine oder andere Blase und Verbrennung zweiten Grades uns noch begleiten werden.

 

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